Stephan Kimmig, geboren 1959 in Stuttgart, arbeitete nach einer Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule und einer Regieassistenz am Schillertheater Berlin in Belgien und den Niederlanden als freischaffender Regisseur. Am Theater Freiburg und am Staatstheater Stuttgart inszenierte er unter der Intendanz von Friedrich Schirmer zum ersten Mal in Deutschland. 1996 wurde er Hausregisseur am Theater der Stadt Heidelberg, 1998 wechselte er ans Staatstheater Stuttgart und seit 2000 ist er fest am Thalia Theater Hamburg. Darüber hinaus inszeniert er am Deutschen Theater Berlin, an den Münchner Kammerspielen und am Burgtheater Wien. 2002 wurde er mit seiner Inszenierung THYESTES von Hugo Claus nach Seneca am Staatstheater Stuttgart und 2003 mit NORA von Henrik Ibsen am Thalia Theater Hamburg zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2004 erhielt er für DAS GOLDENE VLIES von Franz Grillparzer am Burgtheater Wien den Nestroy Theaterpreis. Seine MARIA STUART-Inszenierung wurde im Herbst 2007 mit dem Theaterpreis FAUST ausgezeichnet und zum Berliner Theatertreffen 2008 eingeladen. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er zuletzt MAMMA MEDEA von Tom Lanoye. Für seine Inszenierung von KINDER DER SONNE erhielt er 2011 erneut den FAUST.