Beim Betreten der Halle 36, dem Spielort der PERSER, gelangt man in den Bauch eines Schiffes, umgeben vom Knarzen der Planken und dem Schlagen der Wellen. Der Schauspieler und Fotograf Stefan Hunstein porträtiert hier die Perser. In stark verlangsamten Videosequenzen zeigt er Gesichter von Mitgliedern des Chors und Bewohnern der benachbarten Flüchtlingsunterkunft. Fast wie Totenmasken wirken diese Bilder, bis man Bewegung wahrnimmt und in der Intensität des genauen Schauens konfrontiert wird mit Angst, Schmerz und Verlust.