Sebastian Nübling, geboren1960 in Lörrach, studierte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Er war Mitbegründer und acht Jahre Schauspieler und Musiker der freien Gruppe 'Theater Mahagoni' in Hildesheim. Seit 1997 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. am Theater Basel, an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, am Staatstheater Hannover und am Staatstheater Stuttgart. 2002 erhielt er von der Jury der Zeitschrift "Theater heute" die Auszeichnung Nachwuchsregisseur des Jahres. Im selben Jahr wurde seine Inszenierung JOHN GABRIEL BORKMAN von Hernik Ibsen am Theater Basel zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2004 folgte eine Einladung seiner Inszenierung WILDE ODER DER MANN MIT DEN TRAURIGEN AUGEN von Händl Klaus am Staatstheater Hannover. Die Uraufführung von Händl Klaus DUNKEL LOCKENDE WELT (Münchner Kammerspiele, 2006), 2007 DIDO UND AENEAS vom Theater Basel sowie die Uraufführung von Simon Stephens PORNOGRAPHIE (Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2008) wurden ebenfalls zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für sein Hooligan-Drama FURIOSO am Staatstheater Stuttgart erhielt er den 1. Preis des Hamburger Festivals 'Politik im Theater'. 2006 debütierte Sebastian Nübling mit Bizets CARMEN in Stuttgart als Opernregisseur. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er außerdem HASS nach dem Film Mathieu Kassovitz (2008) und die Uraufführung von Händl Klaus FURCHT UND ZITTERN (2008). Mit der Uraufführung von THREE KINGDOMS und im Team mit der Bühnenbildnerin Muriel Gerstner und dem Musiker Lars Wittershagen wird er seine Zusammenarbeit mit Simon Stephens fortsetzen, von dem er bereits REIHER (2004), PORNOGRAPHIE (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2008), UBU (Uraufführung Toneelgroep Amsterdam 2010) und PUNK ROCK (2010) auf die Bühne brachte. An den Münchner Kammerspielen inszenierte Sebastian Nübling zuletzt ENDSTATION SEHNSUCHT von Tennessee Williams und ALPSEGEN von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel.