E LA NAVE VA

nach Federico Fellini, Eugene O'Neill
Schauspielhaus, 29. September 2011
unter Verwendung von Eugene O'Neills DER HAARIGE AFFE
Regie: Johan Simons, Bühne: Bert Neumann, Kostüme: Nina von Mechow, Musik: Martin Schütz, Christoph Homberger, Jan Czajkowski, Bendix Dethleffsen, Licht: Lothar Baumgarte, Dramaturgie: Matthias Günther
Mit: Marc Benjamin, Stephan Bissmeier, Helene Olga Blechinger, Pierre Bokma, Benny Claessens, Dan Glazer, Katharina Hackhausen, Anika Herbst, Walter Hess, Brigitte Hobmeier, Nico Holonics, Adrian Huber, Nikolai Huber, Stefan Hunstein, André Jung, Susanne Lemke, Oliver Mallison, Stefan Merki, Mitarbeiter MK:, Ilja Rossbander, Sven Schelker, Anton Schneider, Johannes Sima, Regina Speiseder, Edmund Telgenkämper, Isabel Thierauch, Kristof Van Boven

Auf einem italienischen Luxusdampfer wird die Asche einer berühmten Opernsängerin zwecks Seebestattung übers Meer transportiert. An Bord befindet sich eine illustre Gesellschaft, unter anderem ein Gruppe von Opernsängern, ein Großherzog samt Höflingen, sowie skurille Lebenskünstler aus dem Milieu der komischen Unterhaltung. Europa befindet sich im Krieg und schiffbrüchige Serben, die in kleinen Booten Richtung Italien fliehen wollten, werden an Bord genommen.
Da taucht ein Kriegsschiff auf und verlangt die Herausgabe der Serben, sonst droht der Untergang des Luxusdampfers.


"Fellinis Film zeigt auf der einen Seite die Oberschicht auf dem Oberdeck mit ihren Luxusproblemen und ihrer schönen Musik. Andererseits schuften und schwitzen im Schiffsbauch die Arbeiter in schlechter Luft. Kriegsflüchtlinge, die auf dem Dampfer aufgenommen werden, sind von der feinen Gesellschaft separiert, weil man Angst vor ihnen hat. Das ist ein Bild für diese westliche Welt und es wird schlimmer. Wir müssen uns fragen, wer steuert unser Schiff und wohin fährt es?" Johan Simons