Gundi Ellert, geboren 1951 in Lengenfeld/Oberpfalz, absolvierte ihre Schauspielausbildung in München und hatte ihre ersten Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel und den Münchner Kammerspielen, wo sie u.a. mit den Regisseuren Ingmar Bergman, Dieter Dorn, Franz Xaver Kroetz und Hans Lietzau zusammenarbeitete. Es folgten Engagements am Theater Basel und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Hier war sie in Inszenierungen von Frank Castorf, Cesare Lievi, Wilfried Minks, Thomas Ostermeier, Luk Perceval und Jossi Wieler zu sehen. 1994 wurde sie mit dem Ensemble der Inszenierung WOLKEN.HEIM. von Theaterheute zur Schauspielerin des Jahres gekürt. Gundi Ellert ist Autorin einiger Theaterstücke, für LENAS SCHWESTER wurde sie 1990 mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI ausgezeichnet. Neben ihren zahlreichen Theaterengagements arbeitet Gundi Ellert auch für Film und Fernsehen. Seit 2001 arbeitet sie kontinuierlich im Ensemble der Münchner Kammerspiele. Hier war sie u.a. zu sehen in SCHLACHTEN (Regie Luk Perceval, 2001), DIE ZEHN GEBOTE (Regie Johan Simons, 2004), DUNKEL LOCKENDE WELT (Regie Sebastian Nübling, 2006), ZUR SCHÖNEN AUSSICHT (Regie Christiane Pohle, 2008) und derzeit in KLEINER MANN-WAS NUN? (Regie Luk Perceval, 2009).