Max Keller wurde 1945 in Basel geboren. Er war von 1964 bis 1968 als Beleuchter am Stadttheater Basel und bei den Bayreuther Festspielen tätig. Von 1968 bis 1969 studierte er Theatertechnik in Recklinghausen. 1969 legte er seine Beleuchtermeisterprüfung in Hamburg ab und arbeitete ab 1970 als Beleuchtungsmeister im Berliner Schloßparktheater. Anschließend war er acht Jahre lang Beleuchtungsinspektor an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlins.
Von 1978 bis Ende der Spielzeit 2009/10 war Max Keller Leiter der Beleuchtungsabteilung der Münchner Kammerspiele. Von 1978 bis 1980 war er Dozent für Lichtgestaltung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und an der Toneelaccademie in Maastrich. Neben zahlreichen Fachvorträgen (beispielsweise für die Firma Osram) veröffentlichte er 1985 im Dumont Verlag den Titel "Bühnenbeleuchtung", das erste Fachbuch dieses Bereiches in deutscher Sprache. 1989 gab er ein Seminar für Lichtgestaltung am Goethe-Institut in Sao Paulo. Von 1990 bis 1995 hatte er eine Gastprofessur für Lichtgestaltung am Mozarteum Salzburg inne, seit 1995 ist er dort als Hochschulprofessor tätig. 1993 wurde er als erster Preisträger mit dem Münchner Theaterpreis ausgezeichnet. Im Frühjahr erschien "Faszination Licht. Neugestaltete und aktualisierte Neuauflage des Fachsbuchs über Bühnenbeleuchtung" im Prestel Verlag München, das von der Stiftung Buchkunst als bestes Buch in der Kategorie Fach- und Sachbuch ausgezeichnet wurde. Max Keller arbeitete mit zahlreichen Regisseuren und Bühnenbildnern zusammen, unter anderem mit Hans Lietzau, Dieter Dorn, Hans Schweikart, Hans Hollmann, Günter Krämer, Harald Clemen, André Heller, Volker Pfüller, Thomas Ostermeier, Jossi Wieler und Luk Perceval.
Max Keller erhielt den Golden Pen Award 2001 der United States Institute for Theatre Technology (USITT) für "Light Fantastic" und den Distinguished Lighting Designer Award 2001.