GARDENIA

nach einem Konzept von Vanessa Van Durme
Schauspielhaus, Gastspiel am 30. & 31. März 2011
Gastspiel am 30. & 31. März 2011
Regie: Alain Platel, Frank Van Laecke, Bühne: Paul Gallis, Kostüme: Yan Tax, Marie 'costume' Lauwers, Musik: Steven Prengels, Sounddesign: Sam Serruys, Licht: Kurt Lefevre
Mit: Gerrit Becker, Andrea De Laet, Griet Debacker, Richard 'Tootsie' Dierick, Hendrik Lebon, Danilo Povolo, Rudy Suwyns, Vanessa Van Durme, Dirk Van Vaerenbergh

Video GARDENIA

Der Belgier Alain Platel überschreitet als Regisseur die Grenzen zwischen Tanz, Theater, Musik und Bildender Kunst. Ausgebildet zum Heilpädagogen, betreute er fünf Jahre lang schwer behinderte Kinder, bevor er 1984 gemeinsam mit anderen Regisseuren und Choreografen das Tanzkollektiv les ballets C de la B gründete. Mit IETS OP BACH (1998) gelang ihnen der internationale Durchbruch. Im Jahr 2004 erhielt Alain Platel den Europäischen Theaterpreis für sein Lebenswerk. An den Kammerspielen wird Alain Platel zukünftig als Regisseur arbeiten. Bereits in dieser Spielzeit ist er mit seiner neuesten Produktion GARDENIA, der außergewöhnlichen Zusammenarbeit eines Regisseurs (Alain Platel), eines Musicalregisseurs (Frank Van Laecke) und einer 62jährigen, transsexuellen Schauspielerin (Vanessa Van Durme) im Schauspielhaus zu Gast. Sie haben ungewöhnliche Performer um sich versammelt: eine Gruppe älterer Transvestiten und Transsexueller, die bereit waren, über ihr Leben und ihre Sehnsüchte zu erzählen. Früher traten sie gemeinsam mit Van Durme in einem schwulen Kabarett auf - heute haben sie sich längst in bürgerlichen Berufen vergraben, sind in den Ruhestand getreten oder stehen kurz davor. In GARDENIA spielen sie nun noch einmal sich selbst - es ist ein Abend, an dem sich Grenzen auflösen.

www.lesballetscdela.be