Regine Zimmermann wurde in Grünstadt in der Pfalz geboren. Sie besuchte die Otto-Falckenberg-Schule in München und war nach ihrer Ausbildung ab 1997 am Berliner Maxim Gorki Theater engagiert. Hier spielte sie u.a. die Titelrolle in "Effi Briest" nach Theodor Fontane, die Mieze in "Berlin Alexanderplatz" neben Ben Becker und die Jenna in Lars Noréns "Dämonen". In Patrick Marbers "Hautnah" ("Closer") verkörperte sie die Alice. Seit 2001 arbeitet Regine Zimmermann regelmäßig mit Michael Thalheimer am Deutschen Theater zusammen, dem sie als festes Ensemblemitglied angehört. In "Emilia Galotti" schuf sie die stumm gehetzte Titelheldin, in Goethes "Faust. Der Tragödie erster Teil" spielt sie das Gretchen und die Sorge in "Faust. Der Tragödie zweiter Teil". In Gerhart Hauptmanns "Die Ratten" (eingeladen zum Theatertreffen 2008) ist sie als polnisches Dienstmädchen Pauline Piperkarcka zu sehen. Darüber hinaus arbeitete sie u. a. mit den Regisseuren Nicolas Stemann und Armin Petras, mit dessen Inszenierung von Einar Schleefs "Gertrud" sie ebenfalls zum Theatertreffen 2008 eingeladen war. Zu ihren Film- und Fernseharbeiten zählen u. a. Caroline Links Film "Nirgendwo in Afrika", der 2003 den Oscar für den besten ausländischen Film erhielt. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist sie festes Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theater. DER KRIEG, ihre nächste Zusammenarbeit mit Armin Petras, führt Regine Zimmermann zum ersten Mal seit ihrer Zeit an der OFS wieder an die Münchner Kammerspiele.
Ist zu sehen in:
Der Krieg als Lisetta, Bauernmädchen und Orsolina, Marketenderin, Der Krieg als 1. Weib