Gundars Āboliņš

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Gundars Āboliņš, geboren 1960 in Riga/Lettland, absolvierte sein Studium am Staatskonservatorium Lettland. Feste Engagements führten ihn u.a. an das Daile Theater Riga (Dailes teātris) sowie an das Neue Theater Riga (Jaunais Rīgas teātris), wo er u.a. in der Produktion „Sonja“ (Regie: Alvis Hermanis, 2006) zu sehen war, die auf internationalen Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet wurde. Neben seiner Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Matthias Hartmann, Mara Kimele, Marcus Zohner, Arnolds Linins und Adolf Schapiro, war er in zahlreichen internationalen Projekten von Alvis Hermanis zu sehen, darunter in „Väter“ (Schauspielhaus Zürich, 2007), „Das Eis“ (Ruhrtriennale, 2005) und „Oblomow“ (Schauspielhaus Köln, 2011). Für seinen Beitrag zum lettischen Theater wurde Gundars Āboliņš mit dem Drei-Sterne-Orden Lettlands ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit am Theater wirkte er bei zahlreichen Filmen mit, u.a. in „Midsummer Madness“ (Regie: Alexander Hahn, 2006), „Die kleinen Bankräuber“ (Regie: Armands Zvirbulis, 2008) und „Monsieur Taurins“ (Regie: Alexander Hahn, 2011).

Auf der Bühne der Münchner Kammerspiele war Gundars Āboliņš bereits 2013 in der Gastspielproduktion „The Secret of Kabbalah“ (Regie: Alvis Hermanis) im Zuge des Theaterfestivals „Relations“ zu sehen.

Seit der Spielzeit 2015/16 ist Gundars Āboliņš festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele.