Christopher Rüping

Regie

Der Regisseur Christopher Rüping, 1985 in Hannover geboren, ist seit der Spielzeit 2016/17 Hausregisseur an den Münchner Kammerspielen. Vor seinem Regiestudium assistierte er in seiner Heimatstadt am Schauspiel Hannover, bis er – zunächst an der Züricher Hochschule der Künste und dann an der Theaterakademie Hamburg – Regie studierte. In Hamburg entstanden auch seine ersten Arbeiten: Auf Kampnagel inszenierte er „Philoktet“ und „Jekyll/Hyde“ und am St. Pauli Theater „Hass“. Außerdem entstand während des Studiums die Arbeit „Illegal“ von Björn Bicker am Theater Kiel. Zudem entwickelte er freie Projekte für Theaterfestivals, wie das Kaltstart-Festival Hamburg oder das Diskurs-Festival in Gießen. 2011 beendete er sein Studium und wurde mit seiner ersten Arbeit am Schauspiel Frankfurt, „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald, gleich zum Festival Radikal jung ans Münchner Volktheater eingeladen. Mit „Das Fest“, das er am Schauspiel Stuttgart nach dem gleichnamigen Film von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov inszenierte, wurde er 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Und gleich zwei Mal, in den Jahren 2014 und 2015, wurde Christopher Rüping in der Kritikerumfrage der Theaterzeitschrift „Theater heute“ zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Heute inszeniert Rüping u.a. an den Bühnen in Berlin, Hamburg, Zürich und Stuttgart. Sein Debüt an den Münchner Kammerspielen hatte er in der Spielzeit 2015/16 mit Dostojewskis Romanadaption „Der Spieler“.

In der Spielzeit 2016/17 ist neben „Miranda Julys Der erste fiese Typ“ und seiner „Hamlet“-Inszenierung auch Rüpings spielzeitübergreifendes Projekt „Das Leben Gebrauchsanweisung“, nach dem Roman von Georges Perec, zu sehen, das er an verschiedenen Orten des Theaters und in immer wieder anderen Formaten und Schauspielerkonstellationen erlebbar macht.

In der Spielzeit 2017/18 inszeniert er Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ in der Kammer 1.