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ROCCO UND SEINE BRÜDER

nach dem Film von Luchino Visconti in einer Fassung von Simon Stone

Inszenierung: Simon Stone

Schauspiel

„Ich bin ein Träumer. Ich brauche es, zu träumen und nach den Sternen zu greifen. Und wenn ich einen Stern verfehle, dann greife ich eben eine Hand voll Wolken.“ (Mike Tyson) – Voller Hoffnung zieht Roccos Familie in die große Stadt. In der Hoffnung, dass in einem anderen Land unter anderen Bedingungen Träume Realität werden können. Doch die Stadt zeigt denen ihre kalte Schulter, die ihre Regeln nicht kennen. Nur im Boxen scheint ein Ausweg auf. Im Boxen und in der Liebe. Denn wer nicht mit Worten kämpfen kann, kämpft mit Fäusten. Und fühlt von ganzem Herzen. Doch die meisten Tellerwäscher werden nie zu Millionären. Irgendwann wachen die Träumer auf und müssen feststellen, dass die Wirklichkeit brutal und schmerzvoll ist. Wenn die Träume zerplatzt sind und die Vergangenheit verloren, bleibt nur noch die Realität der Gegenwart. Keine Hoffnung mehr?

Der junge australische Regisseur Simon Stone hat in den letzten Jahren vor allem durch radikale Neubearbeitungen von klassischen Texten auf sich aufmerksam gemacht. Seine Stücke, die u.a. auf Festivals in Paris, Wien, Mannheim und Amsterdam gezeigt wurden, setzen sich auf kluge und emotionale Weise direkt mit unserer Gegenwart auseinander.


Mit

Mona Vojacek Koper, Wiebke Puls, Franz Rogowski, Samouil Stoyanov, Thomas Hauser, Christian Löber, Brigitte Hobmeier, Gundars Āboliņš, Stefan Merki, Hannah Schutsch

Statisterie

Johannes Geller

Inszenierung

Simon Stone

Bühne

Ralph Myers

Kostüme

Henriette Müller

Musik

Stefan Gregory

Licht

Pit Schultheiss

Boxchoreographie und -training

Tim Yilmaz

Dramaturgie

Tarun Kade

Premiere am 14. Oktober 2015

pressestimmen

„Simon Stone, das ist seine große Qualität, kann aus dem Nichts Szenen und Situationen schaffen. Schwupp, sind wir da – zack, sind wir schon wider woanders. Das geht Schlag auf Schlag, für die Skizzierung genügen wenige Sätze, Andeutungen, Requisiten“ (Süddeutsche Zeitung, Christine Dössel)

„Einen rasanten Hit hat das neue Ensemble mit dieser Inszenierung gelandet“ (Abendzeitung, Michael Stadler)