Kammer 1

KONZERT: LENA CHAMAMYAN / لينا شماميان

Sie kombiniert arabische und armenische Musikformen mit gegenwärtigen Stilen, verbindet östliche mit westlichen Harmonien und singt in fünf verschiedenen Sprachen. Mit diesem in jeder Hinsicht grenzüberschreitenden Amalgam der Idiome ist Lena Chamamyan zu einer auch in politischer Hinsicht wegweisenden Figur geworden. Die syrisch-armenische Popsängerin gibt der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in ihrer Heimat eine Stimme. Sie spielt viele Instrumente selbst, komponiert und produziert in Eigenregie und gastiert auf großen Konzertbühnen in der ganzen Welt. Wie viele ihrer Landsleute lebt Lena Chamamyan seit einigen Jahren in Paris, wo sie überwiegend mit europäischen MusikerInnen arbeitet. Sie standen ihr auch bei den Aufnahmen ihres jüngstes Albums, „Ghazal El-Banat (Cotton Candy)“, zur Seite. Es enthält zwölf Lieder, die oft Frauen und Kindern gewidmet sind. Gleichzeitig erzählen sie die Geschichte einer Frau, die nach Europa zog – und hier ihr Leben und ihre Karriere neu starten musste.