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HEIMATABEND

HEIMATLIEDER AUS DEUTSCHLAND - KONZERTABEND MIT EINGEWANDERTEN LIEDERN

Konzert

Das Kunstprojekt „Heimatlieder aus Deutschland“ bringt vielfältige Musik, die in den vergangenen 60 Jahren nach Deutschland eingewandert ist und hier eine Heimat gefunden hat, auf eine Bühne. In diesem erstmals 2013 von dem Journalisten Mark Terkessidis und dem Labelmanager Jochen Kühling initiierten Konzertformat schicken acht Berliner, Augsburger und Münchner Chöre und Musikgruppen die Zuhörer und Zuschauer auf eine musikalische Weltreise über vier Kontinente. Sie spielen Musik, die von Einwanderern der ersten und zweiten Generation mitgebracht, hierzulande gepflegt und interpretiert wurde und längst auch den hiesigen Alltag prägt. Mehr als sechzig Künstler zeigen leidenschaftlich, wie sich der Begriff Heimat auch über die Musik verändert. Es geht um das Leben in Deutschland, die Heimat in der Ferne, um Wanderung und Wurzeln.

Moderation: Jochen Kühling

Mit Auftritten von:
Ethnogruppe Gora (Berlin)
Dao Quan Ho Chor (Berlin)
Ensemble Orfei (Augsburg)
La Caravane du Maghreb (Berlin)
Koreanischer Chor München
Njamy Sitson (Augsburg)
Klapa Croatia (München)
Ricardo Rafael y Pedro (Berlin)

Ein Eindruck des Abends in Berlin:

pressestimmen

Hamburger Abendblatt Musik von hier, da und dort auf der Theaterbühne“ von Heinrich Oehmsen 08.02.2016
„Diese aktuelle Musik aus dem Bauch der Städte (Terkessidis) beginnt mit dem stimmgewaltigen A-cappella-Chor Gora aus Serbien, führt über Volksmusik aus Korea, portugiesischen Fado und Gnawa aus Marokko bis zu vietnamesischen Quan-Ho-Gesängen. [...] Doch es fremdelt niemand: Die acht Chöre und Musikgruppen werden von euphorischer Zuneigung getragen. Klassiker des deutschen Liedgutes scheint niemand zu vermissen.“

Taz „Deutschland, deine Lieder“ von Thomas Mauch, Berlinkultur, 08/09.06.2013
„geballte musikalische Kraft“

SZ „Die Nachbarn von David Bowie“ von Jenni Roth, 10.06.2013
„... die vergessenen Schätze eines weltweiten Tonarchivs“
„Heimatlieder also nicht nur aus, sondern auch für Deutschland“

Deutschlandradio Kultur „Fazit“; 10.06.2013
… Folklore, die „… ein Formbewusstsein und einen hohen Kunstsinn ausstrahlt.“
„Das ist eine schöne rhetorische Volte, die tiptop sitzt.”

Frieze-magazin.de von Kolja Reichert, 11.2013, Highlights 2013
„Geniales Konzept … das Ergebnis völlig entwaffnend: die Erneuerung des Heimatliedes aus der Mitte der Gesellschaft.

Spiegelonline 23.11.2013
„Das Projekt, das derzeit die Bühnen und Konzertsäle des Landes erobert.“