BARBARA NÜSSE


Barbara Nüsse, geboren 1943 in Essen, studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Sie arbeitete unter anderem mit Hans Lietzau am Residenztheater München, in Köln mit Hansgünther Heyme und Roberto Ciulli, sowie in Stuttgart und Bochum mit Claus Peymann und Nils Peter Rudolph zusammen. Von 1980 bis 1985 war Barbara Nüsse am Schauspielhaus Hamburg und von 1986 bis 1989 am Schillertheater Berlin engagiert. Zudem erarbeitete sie mit dem Regisseur Ulrich Waller auf Kampnagel in Hamburg eigene Projekte, wie PENELOPE, den Monolog der Molly Bloom aus dem letzten Kapitel des Ulysses von James Joyce, der in der Spielzeit 2001/2002 auch an den Münchner Kammerspielen zu sehen war und DESERTEUR DU MALHEUR, ein Abend mit Chansons und Texten von Boris Vian.
Ab 1989 arbeitete sie in Basel, Düsseldorf und Hamburg mit Barbara Bilabel, Kazuko Watanabe, Thirza Bruncken, Elke Lang, Werner Schroeter, Wilfried Minks, B. K. Tragelehn, David Mouchtar-Samourai und Christoph Marthaler. 1999 war sie in SPEZIALISTEN, einem Projekt von Christoph Marthaler, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und an den Hamburger Kammerspielen in Becketts GLÜCKLICHE TAGE (Regie: Ulrich Waller) zu sehen. Im Jahr darauf spielte Barbara Nüsse in EMILIA GALOTTI unter der Regie von David Mouchtar-Samourai sowie 2001 am Volkstheater Wien in MAYERLING von Franzobel und SISI (Regie: Thirza Bruncken). Im März 2010 erhält Barbara Nüsse den Gertrud-Eysoldt-Ring 2009 der Stadt Bensheim. Sie wird vor allem für ihre Darstellung des König Lear in Köln geehrt. An den Münchner Kammerspielen ist sie in dieser Spielzeit in TROILUS UND CRESSIDA in der Regie von Luk Perceval und in SPÄTE NACHBARN in der Regie von Alvis Hermanis zu sehen.


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